Aufgrund der Wettervorhersage, die am Vormittag noch Sonne, nachmittags aber Regen prophezeite, sind wir gleich in der Früh nochmals zur Taroko-Schlucht. Wir wollten noch gerne einen etwas längeren Trail in eine Seitenschlucht absolvieren. Mit einem Mietauto waren wir schnell am Einstieg und sind bei wunderbarster Sonne losmarschiert.
17. Tag – Taroko Nachschlag und Küste weiterlesen16. oder Whow-Tag – Die Taroko-Schlucht
Auch heute morgen gingen unsere Blicke als erstes gen Himmel: Glück gehabt – die Sonne lachte vom Himmel! Heute haben wir mein persönliches Highlight auf dem Plan – die Taroko Schlucht. Es gibt in der Schlucht verschiedene Trails, die man per hop-on hop-off-Bus erreichen kann. Der Bus startet am Bahnhof hier in Hualien und in 1 1/2 Stunden ist man in der Schlucht. Allein schon die Fahrt durch die Schlucht machte schon richtig Lust auf den Tag.
16. oder Whow-Tag – Die Taroko-Schlucht weiterlesen15. Tag – Wilde Küste
Heute morgen wanderte unser erster Blick Richtung Himmel: Grau. Angesagt waren 30% Regenwahrscheinlichkeit.
Also haben wir schnell gefrühstückt und dann das Leihauto abgeholt. Nachdem die Lady von GoogleMaps zeitweise ein wenig verwirrt gesprochen hatte, haben wir uns auf unseren Orientierungssinn verlassen und sind auf den Küstenhighway eingebogen.
14. Tag – Hualien: Von West nach Ost
Noch eine kleine Restwoche haben wir, um den Osten der Insel zu erkunden. Wir hätten die Alternative gehabt über Taipei (also über den Westen – Norden) nach Hualien zu fahren oder über den Süden. Das haben haben wir vorgezogen, da wir diese Gegend ja noch nicht kennen. So sind wir erst die Küste des Südchinesischen Meeres hinuntergefahren, haben dann durch viele Tunnel rübergewechselt an die Pazifikküste. Wundervoll blaues Wasser: Ich freue mich schon sehr auf den morgigen Tag, wenn wir mit dem Auto die Küste näher erkunden können. Der Zug ist dann durch das East Rift Valley gefahren: Hier treffen die eurasische und die philippinische Platte aufeinander. Zudem ist das Tal zwischen dem Küstengbirgszug und den Central Mountains (deren höchster Berg Yushan die 4000 Meter-Marke knapp verfehlt) mit dem besten Ackerland der Insel ausgestattet. Viele, viele Reisfelder haben wir gesehen und es soll viel Kampfer dort wachsen: Allerdings weiß ich nicht, wie der aussieht.
14. Tag – Hualien: Von West nach Ost weiterlesen13. Tag – Meinong: Mit Schirm, Charme und Ananas
Ein taiwanisches Früstücksbuffet sieht ziemlich anders aus als wir das aus unseren Hotels kennen. Da gibt es Nudeln, Hähnchenstücke, Kraut, Baozi, Suppe, Gemüse, Reisporridge, Lotuswurzeln in Maracujasauce, … Letzteres mit den Baozi, da könnte ich mich reinlegen!
13. Tag – Meinong: Mit Schirm, Charme und Ananas weiterlesen12. Tag – Kaohsiung
Wir sind wieder weitergezogen und sind per Zug in Kaohsiung gelandet. Das Gepäck haben wir im Hotel deponiert und sind losgezogen bei 29 °C. Pflichtprogramm ist der Lotus See, an dem gleich mehrere große Tempel und Pagoden liegen.
12. Tag – Kaohsiung weiterlesen11. Tag – Tainan, die alte Hauptstadt
Schwülwarm war es heute morgen, als wir aus dem Haus getreten sind, um nach einer Wäscherei zu fragen. Die passende Antwort haben wir in einem Hotel erhalten. Schnell noch gefrühstückt, dann die Wäschetüten geholt: Der Wäschesalon war schnell gefunden und zwei Maschinen mit unserer nach der großen, weiten Welt duftenden Wäsche befüllt. Nach einer guten Stunde hatten wir alles wieder frisch und trocken zusammengefaltet und zu unserer Unterkunft gebracht.
11. Tag – Tainan, die alte Hauptstadt weiterlesen10. Tag – Ruckelzuckel-Reisetag
Unsere erste Reiseetappe war um 11 Uhr geschafft und der Bus hielt an der Bahnstation von Fenqihu. Wir konnten unsere Rucksäcke mit Hilfe dreier älterer Damen in Schließfächer einschließen. Überhaupt: Die Leute sind superfreundlich und hilfsbereit. Ganz oft fragen sie, woher wir kommen: Wir müssen die Aussprache von deguo, also Deutschland, noch etwas in der Intonation üben – ernst nach dem zigsten mal verstehen uns die Leute. Und prompt kommt ein „welcome in Taiwan!“ (Chinesisch ist eine Tonhöhensprache: Es ist also ein Unterschied, ob man mit der Stimme nach oben, unten oder kleinem Schlenker spricht oder im Ton gleich bleibt).
10. Tag – Ruckelzuckel-Reisetag weiterlesen9. Tag – Alishan: Giganten
Über eine kurvige Bergstrecke haben wir Alishan erreicht. Lange Zeit sind wir an einem gewaltigen ausgetrockneten Flussbett entlang gefahren. Zwar floss gerade nur ein Bächlein hinunter, aber die großen Flusssteine zeugen davon, mit welcher Kraft und Wucht das Wasser herabrauschen kann. Bagger haben an verschiedenen Stellen Kiesel herausgeholt: Es wird sicherlich als Baumaterial verwendet. Und seitlich gab es immer wieder kleine Felder, die es vermutlich bei der nächsten Flutung wegschwemmt. Irgendwann sind wir abgebogen und der Bus kletterte tapfer in vielen Kurven auf einen Pass in 2600 Metern Höhe. Steil fallen die Berghänge ab und sind an vielen Stellen abrutschgefährdet. Es gibt viele Straßenüberbauungen und Hangabsicherungen, damit die Straße nicht verschüttet wird.
9. Tag – Alishan: Giganten weiterlesen8. Tag – Sun-Moon-Lake oder „Yamiasan Mimradl Da“
Heute vormittag haben wir die Rucksäcke geschultert und haben uns auf den Weg um Sun-Moon-Lake gemacht. Der Bus erreichte ihn um die Mittagszeit. Ein (überteuertes) Taxi hat uns zu unserer Unterkunft gebracht, einer richtig coolen Unterkunft. Die Besitzer haben neben ihr Haus im Urwald bunte Container gestellt und zu Zimmern umgebaut. Allerdings waren wir etwas früh, daher haben wir uns von den Leuten zurück ins Dorf bringen lassen. Dort haben wir uns Fahrräder ausgeliehen: Nicht den kompletten Weg, aber weite Strecken um den See gibt es einen schönen Fahrradweg mit hübschen Aussichtspunkten auf den See.
8. Tag – Sun-Moon-Lake oder „Yamiasan Mimradl Da“ weiterlesen















































































