Vorfreude auf die Azoren

Bald geht es los….

Wir fliegen für 2 Wochen auf die Azoren, und zwar

  • nach Ponta Delgada auf São Miguel
  • nach Angra do Heroísmo auf Terceira

Der Kühlschrank war leer gefuttert, die Pflanzen hatten noch einen Schwapps Wasser bekommen: Es konnte losgehen mit unserer Reise auf die Azoren. Mit Zwischenstopp in Lissabon sind wir abends mit einer Stunde Verspätung leider im Dunkeln in Ponta Delgada gelandet.

Erfreulicherweise waren unsere Rucksäcke schnell auf dem Band, so dass wir am Auto-Verleihschalter ziemlich vorne in der Reihe waren. Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir sind in die Stadt zu unserer Unterkunft gefahren. Es war etwas knifflig in den engen Gässchen das Hotel zu finden, aber wir haben auch das hinbekommen.

Tatsächlich gab es noch einige offene Restaurants, so dass unsere knurrenden Mägen auch besänftigt worden sind. Jetzt bitte schnell schlafen und morgen soll es richtig losgehen.

20. Tag – Heißer Dampf

Zum letzten Mal haben wir unsere Siebensachen in den Rucksäcken verstaut. Damit wir den Tag noch nutzen können, haben wir nochmals ein Auto gemietet und wollten den Yangmingshan Nationalpark nochmals besuchen. Versuch Nummer eins war ja zu Beginn an strömendem Regen gescheitert. Und auch dieses Mal wurden wir wieder ausgebremst: Für unsere eigentlich Fahrtroute hätten wir eine Genehmigung haben müssen. Wir nehmen an, dass es irgendwo ein Fest gegeben hat oder die Strecke für Radfahrer gesperrt worden ist. Es waren unglaublich viele Rennradfahrer unterwegs, die die Berge hinaufquälten. Nun, auch wir quälten uns, denn wir mussten einen ziemlich kurvigen Umweg fahren ohne Tanke in Sicht. Und die Nadel zitterte sich gegen E wie Empty. Endlich in einem etwas größeren Ort angekommen, fragte Sönke direkt einen Polizisten nach einer Tankstelle: Oha, wenn Sönke schon jemanden fragt, dann brennt die Hölle aber richtig! Wir hatten Glück, ein paar hundert Meter weiter konnten wir endlich tanken. Auf den Schreck hin haben wir das Auto geparkt und erst mal gefrühstückt: Ein letztes Pfannkuchenfrühstück aus der Garküche … (Jesko: Wir haben wieder an der gleichen Stelle gefrühstückt).

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19. Tag – Pure Harmonie

Das Wetter spielte wieder wunderbar mit – erster positiver Harmoniefaktor des Tages. Die Metro war einmal mehr Transportmittel unserer Wahl und brachte uns zu einem Vorort von Taipeh, an dem es heiße Quellen gibt. Erst sind wir durch einen schönen Park geschlendert. Ein hübscher Schmetterling empfing wohl unsere positiven Schwingungen und ließ sich parademäßig fotografieren. Als wir weitergingen, sahen wir eine Gruppe von Leuten, die im Park Tai-Chi-Übungen absolvierten. Sie bewegten sich so fließend und elegant: Auch ganz alte Leute waren darunter, die genauso beweglich und konzentriert mitmachten. Als sie mit ihrer Kata fertig waren, haben einige Frauen mit Schwertern eine Kata begonnen: Auch das sah unglaublich harmonisch aus.

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16. oder Whow-Tag – Die Taroko-Schlucht

Auch heute morgen gingen unsere Blicke als erstes gen Himmel: Glück gehabt – die Sonne lachte vom Himmel! Heute haben wir mein persönliches Highlight auf dem Plan – die Taroko Schlucht. Es gibt in der Schlucht verschiedene Trails, die man per hop-on hop-off-Bus erreichen kann. Der Bus startet am Bahnhof hier in Hualien und in 1 1/2 Stunden ist man in der Schlucht. Allein schon die Fahrt durch die Schlucht machte schon richtig Lust auf den Tag.

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14. Tag – Hualien: Von West nach Ost

Noch eine kleine Restwoche haben wir, um den Osten der Insel zu erkunden. Wir hätten die Alternative gehabt über Taipei (also über den Westen – Norden) nach Hualien zu fahren oder über den Süden. Das haben haben wir vorgezogen, da wir diese Gegend ja noch nicht kennen. So sind wir erst die Küste des Südchinesischen Meeres hinuntergefahren, haben dann durch viele Tunnel rübergewechselt an die Pazifikküste. Wundervoll blaues Wasser: Ich freue mich schon sehr auf den morgigen Tag, wenn wir mit dem Auto die Küste näher erkunden können. Der Zug ist dann durch das East Rift Valley gefahren: Hier treffen die eurasische und die philippinische Platte aufeinander. Zudem ist das Tal zwischen dem Küstengbirgszug und den Central Mountains (deren höchster Berg Yushan die 4000 Meter-Marke knapp verfehlt) mit dem besten Ackerland der Insel ausgestattet. Viele, viele Reisfelder haben wir gesehen und es soll viel Kampfer dort wachsen: Allerdings weiß ich nicht, wie der aussieht.

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