Archiv der Kategorie: Vietnam 2024

9. Tag – Ausflug in den Dschungel

Bereits in der Nacht hat es geregnet und auch als wir zum Frühstück rübergelaufen sind, hat es gegossen wie aus Kübeln. Wir waren spontan happy, dass wir am Vortag mit dem Motorbike unterwegs gewesen waren – heute wäre das kein Spaß geworden.

Unser Tourguide hat uns mit dem Auto aufgesammelt und wir sind zuerst zu einer Bären-Rettungsstation gefahren (4 Paws). Leider ist es in Vietnam und vielen anderen asiatischen Ländern immer noch so, dass Tierteile als Medizin eingesetzt werden. So auch die Galle von Bären. 45 Bären konnten bereits gerettet werden, über 1000 weitere noch nicht. Leider können diese Tiere nicht mehr ausgewildert werden. Wir haben in die Gehege schauen können und einige Bären gesehen: Das Wetter war aber so garstig, so dass nur Sönke einige eilige Fotos mit dem Handy gemacht hat.

9. Tag – Ausflug in den Dschungel weiterlesen

8. Tag – Umgebung von Ninh Binh

Uäh – es regnet und pustet ganz gut! Also erst einmal frühstücken. Aber auch nach dem Frühstück hat es nicht besser ausgesehen. Wir haben nochmals nachgefragt, was man denn bei Regenwetter gut machen könnte: Doch die Gegend lebt hier von der Natur, weniger von Museen. Also sind wir erst einmal zurück ins Häuschen und haben unseren Reiseführer konsultiert. Und auch im Web haben wir nichts gefunden.

Laufen? Alles zu weit. Fahrrad fahren? Auch nicht dolle bei dem Wind. Moped? Okay, wenn wir zu dolle nass werden, dann kehren wir halt um. Also schnell gepackt, rüber an die Rezeption und das Moped klar gemacht. Eigentlich ist Sönkes internationaler Führerschein abgelaufen, aber wir haben es riskiert. Und Mut wird belohnt: Keine Kontrolle und – noch besser – ab dann trocken!

8. Tag – Umgebung von Ninh Binh weiterlesen

7. Tag – Ninh Binh

Ortswechsel: Nach rund drei Stunden Fahrt hatten wir unser neues Domizil erreicht. Lage: So ungefähr Aukrug – Bünzen – Bünzerfeld – Außenposten davon. Aber sehr nett: Wir bewohnen die Hälfte eines Häuschens mit schöner Aussicht auf eine Gartenanlage.

Die Ausläufer des Taifuns spüren wir heute: Es ist windig, deutlich kühler und es regnet immer wieder. Aber davon haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind die gut 4 Kilometer Richtung Ninh Binh gelaufen.

7. Tag – Ninh Binh weiterlesen

5. Tag – Halong-Bucht

Den Morgen konnten wir gemütlich angehen lassen: Wir wurden erst spät eingesammelt und zum Hafen gebracht. Und dort hatten wir nochmals Zeit: Die haben wir genutzt, und sind zu dem Anbieter für unseren morgiges Highlight gelaufen, um noch etwas zu klären. Sönke hatte es als Überraschung gebucht, aber ich habe es tatsächlich erraten. Und so habe ich jetzt megaviel Vorfreude auf morgen!!!

5. Tag – Halong-Bucht weiterlesen

4. Tag – Abschied von Hanoi

Wir haben noch etwas Zeit, bevor wir abgeholt werden. Also Kamera gecheckt, Wasser eingepackt, Daypack geschultert und los.

In den kleinen Straßenimbissen saßen die Leute, schlürften ihre morgendliche Nudelsuppe oder haben mit Reismehl gebackenen Crepes, gefüllt mit was auch immer, gegessen. Die Mopedfahrer schlängelten sich, oft hochbeladen, durch die engen Straßen: Natürlich mit der obligatorischen Huperei.

4. Tag – Abschied von Hanoi weiterlesen

3. Tag Ausflug nach Ninh Binh

Der für heute geplante Ausflug war eigentlich eine Fehlplanung: Denn in ein paar Tagen fahren wir ohnehin in die Provinz Ninh Binh. Aber was soll’s, passiert.

Der Wecker klingelte schon früh um 6 Uhr und eine Stunde und ein Frühstück später wurden wir eingesammelt. Der Bus quälte sich durch die engen Altstadtgassen, um weitere Tourteilnehmer einzusammeln. Für den Busfahrer ist das bestimmt leicht stressig: Ich aber kann das Mopedgewusel, das Gehupe, die Geschäftigkeit voll genießen. Voll süß auch die Schulkinder, die zum Teil auf dem Mopedrücksitz noch pennen. Die bekommen das Moped(mit)fahren bestimmt mit der Muttermilch verabreicht …

Nach 1 1/2 Stunden Fahrt mit kurzem PP-Stopp sind wir bei unserem ersten Highlight des Tages angekommen: Die Pagode Bai Dinh, die mit vielen Superlativen aufwartet. Massig viele Minibuddha-Statuen säumen den Weg hinauf zu den Tempeln, begleitet von 500 großen Alabaster-Figuren der Gefolgsleute des Tempels. Ich mochte es, dass sie fast alle richtig freundlich schauten und sehr lebendige Posen hatten. Alle Figuren hatten blankpolierte Knie oder Hände: Denn wenn man sie berührt, dann bringt das Glück. Eine junge Frau aus unserer Gruppe hat sie wohl alles berührt: Fröhlich lachte sie: „Ich kann viel Glück gebrauchen!“

3. Tag Ausflug nach Ninh Binh weiterlesen

2. Tag Hanoi

Uihuih, das Mützchen voll Schlaf hat echt gut getan!

Das Frühstück im Hotel war lokal geprägt – sehr schön.

Unser erster Programmpunkt heute: Kochkurs. Von unserer Köchin Hazel wurden wir abgeholt, auf dem Weg haben wir noch ein französiches Paar von La Reunion eingesammelt. Und dann ging es erst zum Markt. Marktstände, eng beieinander, dazwischen die Leute und Mopeds, mal mehr mal minder beladen, auch noch dazwischen. Und tausend Gerüche: Mal fein fürs Näschen, mal denn doch weniger …

2. Tag Hanoi weiterlesen

1. Tag – Hanoi

Es ist immer wieder ein toller Moment: Nach einem langen Flug geht die Schiebetür am Flughafen auf und eine andere Welt tut sich auf. Die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Sprache, das Gewusel – gleich ist man mittendrin.

Wir haben aus der langen Reihe der Fahrer vor dem Flughafen recht flott unseren Fahrer zum Hotel gefunden. Er bugsierte uns an eine Stelle und sagte, wir sollen kurz warten. Bevor er aber losmarschierte, um das Auto zu holen, fotografierte er uns noch kurz: Na, wir Weißen sehen wohl doch alle gleich aus 😉

1. Tag – Hanoi weiterlesen