


Es ist immer wieder ein toller Moment: Nach einem langen Flug geht die Schiebetür am Flughafen auf und eine andere Welt tut sich auf. Die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Sprache, das Gewusel – gleich ist man mittendrin.
Wir haben aus der langen Reihe der Fahrer vor dem Flughafen recht flott unseren Fahrer zum Hotel gefunden. Er bugsierte uns an eine Stelle und sagte, wir sollen kurz warten. Bevor er aber losmarschierte, um das Auto zu holen, fotografierte er uns noch kurz: Na, wir Weißen sehen wohl doch alle gleich aus 😉
Am Hotel angekommen, Sönke war noch am einchecken, kam ein Mitarbeiter des Hotels auf mich zu und überreichte mir eine Plastikrose. Es sei heute Frauentag. Das ist ja mal ein netter Empfang!
Und dann bat er darum, noch ein Foto mit mir machen zu dürfen – das kenne ich ja schon aus China. Warum die Asiaten das aber so toll finden erschließt sich mir nach wie vor nicht, aber natürlich durfte er.
Wir haben uns kurz frischgemacht, den Tagesrucksack umgepackt und sind dann losgezogen durch die trubelige Altstadt mit den vielen Mopeds, den vielen kleinen Lädchen und Fahrradhändlern. Davon berichte ich bestimmt noch ausführlicher.
Bis zu einem See sind wir gelaufen: Über eine rote Holzbrücke geht es zu einer kleinen Insel mit einem Tempel. Ein sehr beliebtes Fotomotiv, zumal noch sehr malerisch Weiden mit ihren langen Wedeln am Ufer stehen.
Für morgen Abend haben wir uns noch Karten für ein Wasserpuppentheater geholt. Anschließend haben wir ganz lecker gegessen. Und jetzt sind wir wieder im Hotel. Der Energielevel ist nach dem langen Flug, der Zeitverschiebung und der ungewohnten feuchtwarmen Temperatur ziemlich weit unten. Endlich lang machen, Füße hoch: Morgen steht ein Kochkurs an.