











Uihuih, das Mützchen voll Schlaf hat echt gut getan!
Das Frühstück im Hotel war lokal geprägt – sehr schön.
Unser erster Programmpunkt heute: Kochkurs. Von unserer Köchin Hazel wurden wir abgeholt, auf dem Weg haben wir noch ein französiches Paar von La Reunion eingesammelt. Und dann ging es erst zum Markt. Marktstände, eng beieinander, dazwischen die Leute und Mopeds, mal mehr mal minder beladen, auch noch dazwischen. Und tausend Gerüche: Mal fein fürs Näschen, mal denn doch weniger …
Hazel stellte uns jede Menge Früchte, Gemüse und Kräuter vor: Das eine oder andere haben wir tatsächlich noch nicht gekannt. Mit den Einkäufen fuhren wir dann zur Kochschule in einem ruhigeren Wohnviertel.
Und dann war schnibbeln angesagt für einen Bananenblattsalat mit Karotte, Sternfrucht, Koriander, Erdnüsse und Limetten- und Kumquatsaft.. Weitergeschnibbelt haben wir für Frühlingsrollen, gefüllt mit Hackfleisch, Frühlingszwiebeln, Koriander, Pilzen und Glasnudeln. Und als Letztes haben wir für das Grillen für die Marinade Schalotten, Knoblauch, Zitronengras, Frühlingszwiebeln geschnitten, dazu kamen noch Karamel und Pfeffer.
Nach der Schnibbelei haben wir dann alles zusammengemischt und die Frühlingsrollen gewickelt: Yess, jetzt kenne ich den Trick, damit die beim Wickeln nicht immer reißen.
Als alles fertig zubereitet war (frittiert und gegrillt) durften wir alles aufessen: Das war alles oberlecker – aber geschafft haben wir das nicht alles.
Als Goodie obendrauf hat uns Hazel eine veitnamesische Spezialität gezeigt: Eierkaffee. Im Grunde ist das geschlagenes Eigelb mit Zucker und Kondensmilch auf einem Schlückchen Kaffee. Wenn man so will: Vietnamesisches Tiramisu. Kann man gut haben!
Kugelig gefuttert sind wir wieder zu unseren Hotels gebracht worden. Dort haben wir uns aber nicht lange aufgehalten: Raus auf die Straße! Unser Ziel war eine Bahnlinie, die durch die Stadt führt. Okay, hört sich nicht so spannend an. Aber entlang der Gleise sind Geschäfte, Cafes und Bars. Und wenn der Zug kommt, dann heißt es schnell zusammenpacken, Platz machen und wenn der Zug durch ist, wird alles wieder hingeräumt.
Nun, früher durfte man auf den Gleisen flanieren, inzwischen haben sie es eingeschränkt und man darf nur zu den Cafes hin mit Begleitung. Auch schon durchaus etwas Geschäftemacherei. Aber das war uns gerade egal. Bevor der Zug kommt sind die Schuhputzer, Fächer- oder Klappkartenverkäufer unterwegs. Und die Leute legen Münzen auf die Schienen. Und dann kommt er: Viel Platz ist rechts und links nicht…

Von dort aus sind wir weiter durch die Gassen gezogen und haben noch zwei Pagoden angeschaut. Auch eine christliche Kirche: Es tat schon gut, dort ein paar Minütchen Ruhe zu genießen und das Gehupe und die Geschäftigkeit draußen zu lassen.
Unsere Streiftour endete an dem See von gestern Abend. Wir hatten noch etwas Zeit und haben uns auf eine Bank am Ufer gesetzt. Dieser Spot wird genutzt, um sich fotografieren zu lassen. Wir hatten Spaß, alle Eitelkeiten zu beobachten. Aber eines muss ich sagen: Manche Frauen hatten wunderschöne Ao Dais an, traditionelle Kleidung, die aber dennoch zeitlos modern ist.
Als letzten Programmpunkt hatten wir das Wasserpuppentheater. So sweet! Die Bühne ist ein Wasserbecken, wo verschieden Figuren ihren Auftritt haben. Es wurden Geschichten erzählt von Drachen, Phönixen, Fischern, Wassergeistern, etc. Untermalt wurden sie von einem traditionellen Orchester: Prädikat sehenswert!
Den Abend lassen wir in der Skybar unseres Hotels ausklingen. Morgen ist ein Ausflug geplant: Ich bin gespannt.