1. Tag – Ankunft in Taipeh – Gründlich durchgecheckt

Die erste besondere Kontrolle erfuhr mein Pad: Noch in Hamburg wurde ein Sprengstoffabstrich gemacht. Negativ – also durften wir in den Flieger nach Amsterdam. Etwas durchgerüttelt ob des Sturms in Norddeutschland kamen wir dort wieder sicher auf den Boden. Nach einigen Stunden Wartezeit konnten wir in das Flugzeug nach Taipeh steigen: Kirstens und meine Bordkarte erhielten einen Sondercheck, weil sie irgendwie nicht gelesen werden konnten – aber alles gut. Die 12 Stunden Flugzeit waren schon lang – aber irgendwann auch vorbei. Am Flughafen mussten wir dann eine Extra-Corona-Gesundheitsauskunftskarte ausfüllen und sie an einem Schalter abgeben. Dann ging es durch ein Fiebermesstor – alles gut. Bei der Passkontrolle wurden Sönkes und mein Chinastempel im Pass genau studiert – aber wir durften durch, ist auch schon ein paar Tage her…

Unser Gepäck konnten wir komplett vom Band fischen und endlich Richtung Ausgang marschieren. Dort erwartete uns Jesko bereits. Schnell versorgten wir uns noch mit Geld und kauften eine Easy Card: Diese Karte kann immer wieder aufgeladen werden und wir hauptsächlich als U-Bahn-Ticket eingesetzt: Landesweit! Schlaue Lösung!

Eine knappe Stunde brauchten wir bis in die Stadt: Unsere Unterkunft hatte Sönke bewusst zentral gebucht. Als wir aus der Station nach draußen kamen, standen wir fast mitten in einem Puk Mopeds – jawoll, endlich wieder Asien!

Und dann kam noch ein Check: Nach dem Hotelcheckin kam die Rezeptionistin mit einem Ohrthermometer um den Tresen. Und dann mussten wir ihr alle brav ein Ohr leihen …

Wir haben die Rucksäcke nur schnell in die Zimmer geschmissen und sind dann los auf einen der vielen Nightmarkets. Jesko hat uns gleich ganz viele leckere Sachen vorgeschlagen und so sind wir schmausenderweise durch die Gassen gezogen: gedämpfte Reisküchlein, gefüllte Nudeln, frittierte Minitintenfische, gegrillte Hähnchenschnitzel und viele weitere Köstlichkeiten. Satt und doch langsam müde sind wir zurück ins Hotel: Mir war außerdem kalt – es waren gerade mal 10 Grad heute abend. Aber die nächsten Tage sollen schön warm und sonnig werden – es kann also losgehen!

der Countdown für Taiwan läuft

Noch eine Woche, dann geht es los – zur Zeit sind wir im Vorurlaubsstressmodus, weil gefühlt huntertausend Sachen noch erledigt werden wollen. Gleichzeitig wächst aber die Vorfreude auf die Tour: Geplant ist quasi einmal die Umrundung von Taiwan im Uhrzeigersinn. Wir starten in Taipeh – dort verbringen wir auch die ersten zwei Nächte.

Wir, das sind dieses Mal nicht nur Sönke und ich, sondern auch noch Kirsten – eine Freundin und Arbeitskollegin von mir. Und zu Beginn wird auch Jesko mit von der Partie sein: Aufgrund des Corona-Viruses muss er erst etwas später an seinem Praktikumsplatz sein.

Über Kommentare freuen wir uns: Sie sind allerdings nicht sofort sichtbar, weil ich sie erst freischalten muss. Zensiert werden aber nur Spammer 😉

8. Tag – Ein letztes Mal Glanz und Gloria

Ein letztes Mal Glanz und Gloria

Unser letzter voller Reisetag ist angebrochen. Die vergangene Nacht war verdauungstechnisch etwas unruhig gewesen und so ganz topfit war ich heute morgen nicht. Insofern war ich ganz zufrieden, dass erst eine ganze Stunde Fahrt mit dem Bus nach Puschkin zum Katharinenpalast hatten. Schon ganz gespannt war ich auf das Bernsteinzimmer.

8. Tag – Ein letztes Mal Glanz und Gloria weiterlesen

6. Tag – große Stadtrundfahrt

Der Tag fing blutig an: Erster Halt „Christi-Auferstehungskirche“, im Volksmund „Kirche auf dem Blut“. Welch traurige Geschichte: Zar Alexander II. wurde ermordet und sein Sohn hat genau auf diesem Grund und Boden zu Ehren seines Vaters diese Kirche erbauen lassen. Sie ist eine der bekanntesten Kirchen St. Petersburgs und Fotos von ihr sind in jedem St. Petersburg-Prospekt zu sehen. Wir haben sie nur von außen betrachtet: Aber ich denke, wir werden sie in unserer freien Zeit auch noch von innen ansehen.

6. Tag – große Stadtrundfahrt weiterlesen

5. Tag – Fahrt nach St. Petersburg

Wir haben es ruhig angehen lassen und sind am späten Vormittag in den Bus zum Bahnhof gestiegen. Den Stadtplan muss ich mir unbedingt nochmals zu Gemüte führen. Der Platz an dem der Bahnhof liegt heißt im Volksmund „Platz der drei Bahnhöfe“. Und tatsächlich gibt es dort drei Bahnhöfe, deren zugehörige Gleisführung ich allerdings noch nicht ganz verstanden abe. Und schon gar nicht, warum man das alles nicht zusammengeführt hat. Na ja, kenn ich ja von meiner Programmiererei: Was funktioniert, will man nicht aufräumen …

5. Tag – Fahrt nach St. Petersburg weiterlesen

4. Tag – Zarenpalast, Märkte, Bootstour und ein Naschieladen

Wir wollten ihn doch noch von innen sehen, den Zarenpalast aus Holz. Versorgt mit einem Metro-Tagesticket, Käppi für Sönke und einem weiteren Hut für meine Sammlung (nein – an meinen Guatemala-Lieblingshut kommt dieser lange nicht ran, aber er tut seinen Dienst), sind wir losgeturnt. Und haben ein kleines Statiönchen mehr genommen als das letzte Mal: Und siehe da, zweimal lang hinfallen und wir waren da.

4. Tag – Zarenpalast, Märkte, Bootstour und ein Naschieladen weiterlesen

3. Tag – Metro, Kreml, Zarenpalast und eine coole Kneipe

Es ist 21:30 Uhr und wir sind gerade wieder im Hotel eingetrudelt: Unsere Füße sind platt, dafür die Köpfe mit Erlebnissen prall gefüllt.

Um 10:00 Uhr sind wir von unserer Reiseleiterin Lada eingesammelt worden: Zu Fuß sind wir zur nächstgelegenen Metro. Der erste Tagesordnungspunkt waren verschiedene Metro-Stationen. Denn einige der Stationen sind sehr prächtig und mondän ausgestattet: Mit edlen Materialien wurde nicht gespart und renommierte Künstler beauftragt, die Stationen zu verschönern. Wirklich toll und sehenswert! Aber ich glaube, Lada war froh, dass sie hinterher ihre Truppe noch vollzählig zusammen hatte.

3. Tag – Metro, Kreml, Zarenpalast und eine coole Kneipe weiterlesen

1. Tag – Anreise nach Moskau

  1. Tag – Anreise nach Moskau

Sachen zusammensammeln, in den Koffer schmeißen, kurz noch gießen und los nach Neumünster. Wir waren etwas in Hektik, war doch Sönkes Brille am Vorabend kaputt gegangen. Erfreulicherweise konnte die Optikerin Sönkes Brille ganz schnell reparieren: Mit nur „halbem Durchblick“ wäre die Reise bestimmt nicht so angenehm.

1. Tag – Anreise nach Moskau weiterlesen