9 – Kurashiki – lazy day

Wir wollten eigentlich direkt nach Osaka weiterfahren, haben uns dann aber spontan für einen Zwischenstopp in Kurashiki entschieden.

Weil regnerisches Wetter angesagt war, haben wir statt des Shinkansen einen langsameren Regionalzug genommen und konnten so länger aus dem Fenster schauen. Das hat sich wirklich gelohnt: Wir haben in viele schöne Gärten geluschert, sind durch eine Schlucht gefahren und saßen dabei gemütlich im Trockenen.

In Kurashiki konnten wir im Hotel einchecken und unser Gepäck loswerden. Danach sind wir direkt aufgebrochen in die Altstadt mit ihrem malerischen Kanal. Die Häuser haben – wie in Norwegen die Stabkirchen – abgeflämmte Holzwände: Das macht sie haltbar und sogar feuersicherer.

Dort war ganz schön was los, weil gerade viele japanische Schülergruppen unterwegs waren. Uns stand aber eher der Sinn nach einer ordentlichen Mahlzeit statt Keksfrühstück, und so haben wir ein gutes Restaurant gefunden. Es gab Udon-Nudeln in Brühe und dazu frittierte Meeresfrüchte. Gut, dass Schlürfen hier ausdrücklich erlaubt ist.

Frisch gestärkt sind wir weiter durch einen kleinen japanischen Garten, durch die Altstadt, hinauf zu den sieben Schreinen und wieder zurück ins Städtchen spaziert. Ohne die Schülerhorden war das eine sehr beschauliche Angelegenheit.

Mit einem Café Latte und einem Erdbeereis haben wir den Rundgang beendet. Weil es hier gar nicht gern gesehen ist, im Gehen zu essen oder zu trinken, haben wir uns dafür ganz entspannt an den Kanal gesetzt. Das passte überhaupt gut zu unserem heutigen Chill-Konzept.

Morgen soll es dann aber wirklich weiter nach Osaka gehen. Dort bleiben wir ein paar Tage.

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