10 – Burg in Himeji und dann – finally – Osaka

Wir haben doch nochmals einen kleinen Abstecher gemacht, bevor wir dann aber wirklich nach Osaka gefahren sind.

Bei bestem T-Shirt-Wetter haben wir den Shinkansen nach Himeji genommen und dort die Burg besichtigt: So ein Kitsch-Postkartenmotiv zumal zur Kirschblüte und bei dem strahlenden Sonnenschein!

Die Burg ist wirklich beeindruckend: Tolle Architektur und faszinierendes Handwerk – vom Mauerbau bis zum Brand der Dachziegel. Die Burg Himeji gilt als schönste Burg Japans, kann auf fast 700 Jahre Geschichte zurückblicken und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Natürlich waren auch hier Menschenmassen (zumal an einem Samstag), aber es verlief sich doch ganz gut auf dem Gelände.

Danach sind wir nebenan in den japanischen Garten: Auch der war wieder wunderschön angelegt, so dass bei mir im Kopf schon Ideen für unseren eigenen Garten durch den Kopf gespukt sind. Schaun mer mal …

Zu Mittag haben wir lecker Kobe-Rind gegessen und sind dann zum Bahnhof zurück. Dort fand gerade ein Fest statt, bei dem Cosplay-Mädels auf einer Bühne eine Show geboten haben. Was wir hier schon für Leute aufgestylt im Manga- oder Animé-Look gesehen haben: Das sind schon echte Kunstwerke für sich!

Wir haben die Rucksäcke aus den Schließfächern geholt (gibt es erfreulicherweise überall in ausreichender Menge) und saßen eine Viertelstunde später bereits im Expresszug nach Osaka.

Bereits der Bahnhof war schon halber ein Kulturschock nach den beschaulicheren Tagen „in der Provinz“. Was ein Gewusel! Aber Sönke und Silja haben mit vereinten Kräften die richtige Metrolinie gefunden. Kurz das Gepäck im Apartment abgeladen und gleich wieder los: Direkt bei uns um die Ecke ist ein Viertel mit ganz vielen kleinen Lokalen, Bars mit Karaoke, Spielbuden mit Bogenschießen, Läden mit irgendwelchem Zeugs, das die Welt nicht braucht.

Silja hatte so ein kleines Lokal gefunden, die Onigiris frisch zubereiten. Das sind Reisdreiecke, die mit Fisch, Fleisch, Gemüse, … gefüllt werden. Dann kommt ein Algenblatt drumherum und fertig. Das war so lecker – kein Vergleich mit dem, was man sonst so abgepackt im Laden kaufen kann.

Dann sind wir noch etwas durch das Viertel gelaufen: Da war was los! Overflow für heute – wir sind wieder zurück ins Appartement und haben ganz schnöde Wäsche gewaschen.

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