Nach dem gestrigen Power-Tag heute mal etwas sutje. Ausschlafen, gemütlich mittagfrühstücken und sich dann den Hosenproblemen zuwenden. Ja, Plural, denn Sönkes Hose war 5-Kilo-zugeschwitzt und er hatte seine Ersatzhose in Bangkok gelassen und nur noch ein kurze Hose dabei – nicht so günstig für Tempelbesuche.
Also sind wir zum Markt und haben Hosen gekauft: Kevin hat sich auch gleich noch eine geholt. Danach sind wir durch den Markt gestöbert – wie immer sehr nett. Auf dem Rückweg haben wir an einem der fahrbaren Fruchtshakestände Stopp gemacht und uns frische Shakes machen lassen: Kevin mit Melone, ich mit Lemon und Sönke mit Avocado und Papaya. Lecker und erfrischend!
Zurück im Hostel haben die Jungs eine Hosenwechsel vorgenommen, wobei Sönke beim Kramen im Rucksack feststellte, dass er seine Hose doch dabei hatte… Kurz bevor wir losgezogen sind, fragte er mich noch nach dem Portemonnaie, ob es noch im Rucksack sei. Ich meinte, joah, und er solle doch nachsehen. Sönke kramte – und fand nichts … Panikmodus! Aber ich kenne das ja schon bei meinen Jungs: Gibmalherichschaudaisses!
Also konnten wir endlich los und haben uns drei Tempel angesehen. Bei einem der Tempel waren ganz große Gebilde im Garten: Drahtgerüste mit buntem Papier überzogen. Wenn man genau hinsah konnte man die Einzelteile goßer Figuren entdecken. Ich habe eine Frau geragt, für was die Figuren seien: Sie erzählte mir, dass dass dies ein Projekt eines Künstlers mit Kindern sei: giantpuppetsproject.com . Die Figuren werden anlässlich eines Festes von innen beleuchtet – das muss toll aussehen. Leider sind wir dann nicht mehr da. Tolles Projekt!
Bei dem dritten Tempel waren wir gerade drinnen, als ein Mönch nach dem anderen zum Beten hereinkam, seinen Platz aufsuchte und in den Gesang miteinstimmte. Wir haben uns dann leise entfernt – wir wollten ja nicht stören. Aber ich fand es schon toll, das einmal gesehen zu haben.
Wir haben uns den weltlichen Dingen zugewandt und ein Restaurant gesucht. Also wieder durch das Verkehrsgetümmel wühlen und ein Restaurant gefunden – und wieder sehr lecker local food gehabt. Ich wollte es eigentlich fotografieren, aber mir ist das erst wieder eingefallen, als die Teller schon halb leer waren. Nun gut, ich werde noch eine Chance erhalten, for sure,
Auf dem Weiterweg haben wir – Jesko getroffen, der frei hatte. Kevin trifft ihn heute abend mit seinen Projektleuten in einer Bar. Wir old aged people müssen das nicht unbedingt haben. Zusammen haben wir noch ein spezielles Eis gegessen: Fuchtstücke und Kokosmilch werden auf eine gekühlte Platte gegossen und mit Spachteln zu einem Brei zerhackt, ausgestrichen und angefroren wieder zusammengeschoben, zum Schluss ganz breit ausgestrichen und dann blitzschnell zu einem zu Eisröllchen geschabt, Topping drauf und fertig. Kevin ist zurück zum Hostel und Sönke und ich weiter zum alten Nachtmarkt – aah, da hat Sönkes große Handelsstunde geschlagen – ein Seidenhemd hat er ca. 2 Drittel runtergehandelt. Jesko, Du warst ein klasse Lehrmeister!
Zurück im Hostel haben wir unsere Einkäufe verstaut und Sönke wollte noch sein Handy laden. Ja, er sei sich ganz sicher, dass es bei mir ganz vorne im Rucksack sei. Nun, da war es jedenfalls nicht. Vorsichtig habe ich den Vorschlag gemacht, er solle doch im anderen Rucksack mal nachsehen. Et voilà … Dass Sönke den Verdacht äußerte, dass ich das Handy in den anderen Rucksack … – also bitte!!!





