Was haben wir gut geschlafen nach der langen Tour gestern. Und aufgewacht mit Blick in die Bananenstauden direkt vor unserem Bungalow. Das ist schon ein paradiesisches Stückchen Erde hier…
Nach einem guten Früchstück mit gebratenem Reis und Spiegelei, Melone und Tempura haben uns 3 Jungs mit ihren Moppeds abgeholt zu einer Rundtour. Zunächst ging es wieder durch die Berge zu der Brücke, die gerade neu gebaut wird. Mit ca. 20 Moppeds auf einem Kahn plus diverser Passagiere haben wir übergesetzt und es konnte weitergehen – allerdings gab es in den Bergen plötzlich einen Ruck und das Hinterrad blockierte: Kette gerissen. Die Jungs waren so nett, die Ursache des Malheurs in „Scheiß chinesische Qualität!“ statt in (wie auch immer zu begründendem 😉 Übergewicht auszumachen. Nach ein paar Minuten war die Kette komplett demontiert und als „nicht mehr zu retten“ eingestuft. Einer der Jungs blieb bei uns, während ein anderer den Unglücksraben zurück zur Fähre schleppte (entgegen allen Weisheiten deutscher Fahrlehrer kann man Moppeds also doch abschleppen!) und nach ca. 30 Minuten mit Ersatzfahrer und -maschine wieder zurückkam – und weiter ging es.
Nach gut 2 Stunden durch wunderschöne Landschaft kamen wir dann zum Elefanten-Trainingscamp: Hier werden junge Elefanten domestiziert und für den Einsatz in der Holzwirtschaft trainiert. Wir waren noch rechtzeitig da: um 12:00 werden die Elefanten dann in den Dschungel entlassen. Über unseren Eimer voller Zuckerrohr- Stücke haben sie sich offenkundig gefreut – die waren in wenigen Sekunden vertilgt. Und dann das Highlight: 30 Minuten Ritt durch das Camp. War ganz schön schaukelig! Aber ungaublich trittsicher sind sie die engen Pfade abgelaufen. Unsere Elefanten waren noch Halbstarke: Was für eine Power müssen dann die ausgewachsenen Tiere haben. „Gelenkt“ werden sie über „kitzeln“ hinter den Ohren: Mit den Zehen haben die knapp hnter dem Kopf sitzenden Marhuds die Richtung vorgegeben. Übrigens hat jeder Elefant seinen eigenen Marhud, der ihn des Morgens wieder aus dem Dschungel zur Arbeit aufsammelt.
Wir sind dann über Ngwe Saung (ein ziemlich bekannter Strand für die Burmesen) wieder zurück nach Chaung Tha – zum Teil direkt über den Strand, zum Teil über Fußwege durch Palmen und wieder über diverse „Fähren“. Zum Abschluss konnten wir die Jungs noch überreden, mit uns zu essen. Einer sprach ganz gut Englisch, so hatten wir einen netten Abschluss dieses schönen Ausflugs.





