20 Tokio – Fantastische Welten

Sönkes Hose haben wir heute morgen trocken geföhnt: Mit leichter Restfeuchte sind wir aber dann zum Frühstück losgezogen.

Wir hatten uns Tickets für das Kunstmuseum „Team Lab Borderless“ geholt – gestern hatte es ja nicht geklappt. Und es war mega!

In mehreren Räumen und Sälen gibt es Lichtinstallationen: Sie sind aber nicht thematisch auf einen Raum beschränkt. Man kann also bereits schon einmal in einem Raum gewesen sein, beim nächsten Betreten sieht man aber etwas ganz anderes. Und es gibt Installationen, die wandern durch die Räume, wie eine Musikapelle aus gezeichneten Figuren.

Und jetzt kommt der Clou: Berührt man eine der Figuren, dann dreht sie sich zu einem und macht einen Laut. Oder es gibt Vögel, die fliegen an den Wänden entlang. Werden sie angetippt, dann explodieren sie in einem Blütenmeer. Oder es gibt (zeitweise) einen projizierten Wasserfall: Stellt man sich an die Wand davor, dann „spritzt“ das Wasser um einen herum, als stünde man darunter. Eine unfassbare Technik! Oder man läuft auf dem Boden und Lichtstreifen „verfolgen“ einen: Bleibt man stehen, dann kreisen sie um einen herum.

Und dann gibt es noch Sonderräume: Mit tausenden leuchtenden Kugeln, die sich an der Decke und dem Boden spiegeln. Oder einer Megakugelbahn mit leuchtenden Kugeln oder Lichtstreifen, die schier in die Unendlichkeit reichen. So ein tolles Erlebnis!

Noch voll geflasht sind wir in die Metro gestiegen: Es gibt eine Metrostation im Harry Potter-Style, die wollten wir natürlich gerne sehen. Ein großer Zeitumkehrer stand auf einer Treppe: Den würde ich mir an manchen Stresstagen auch manchmal wünschen …

Einkehrschwung in ein Restaurant: Dort haben wir einmal mehr lecker gegessen, aber mich hat es eine halbe Stunde später „durchgeputzt“. Dann war aber auch schon wieder gut. Nach dem Essen sind wir nochmals in den Kodokan und haben uns das Museum noch angesehen und auch nochmals kurz in die Trainingshalle geschaut.

Anschließend sind wir zurück: Morgen ist unser letzter Tag (mit nochmals einem sehr coolen Programmpunkt!) und wir müssen noch etwas umpacken, weil Silja uns noch Gepäck mitgeben möchte – sie reist erst später aus Japan ab und weiter Richtung Indonesien.

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