







Die Tickets dafür hätte man online vorher kaufen können. So blieb uns nur ein(!) Apparillo in einem Laden vor dem Eingang, um noch Karten zu kaufen.
Und dieser Automat hatte nur(!) eine in japanischer Schrift gehaltene Oberfläche. Dafür lag ein Ordner daneben mit Screenshots, was man wo drücken solle. Das hat soweit zwar geklappt, aber wie soll man die erforderliche Eingabe des Namens mit japanischer Tastatur machen? Im zweiten Anlauf haben wir dann noch ein Zusatzkärtchen gesehen, wo der Umschalter auf die Tastatur in lateinischen Buchstaben liegt. Wir waren in Schweiß gebadet, aber hatten die Karten.
Mit am meisten interessiert hat uns der Harry Potter-Bereich. Das war schon richtig gut gemacht: Durch den verbotenen Wald ist man nach Hogsmead gelangt. Es war alles da: Die große Dampflok am Bahnhof, der Süßigkeitenladen, der Teeladen und natürlich Olivanders Zauberstabladen. Darin gab es eine kleine Show, bei der ein Junge mit „seinem, für ihn passenden“ Zauberstab ausgestattet wurde.
Silja und Sönke haben sich noch ein Butterbier geholt und dann sind wir rein nach Hogwarts. Darin befindet sich eine supercoole Achterbahn: Man sitzt zu viert nebeneinander und „fliegt“ Harry nach durchs Quidditch-Stadion, über den See, weicht der peitschenden Weide aus, wird von einem Drachen heiß angehaucht, von Spinnen angespuckt, … Durch die filmische Animation gepaart mit den sich bewegenden Figuren und den Bewegungen des Fahrkorbs entsteht absolut der Eindruck eines rasanten Fluges.
Dann haben wir uns noch eine Waterworld-Show angesehen: Jede Menge Wassergepütscher, Stunts und ordentlich Pyrotechnik haben uns viel Spaß gemacht.
Wir sind dann noch durch weitere Bereiche gelaufen (Mario-World, Minions, etc.): Aber das war weniger was für Sönke und mich – Silja hatte da mehr Spaß daran. Zusammen sind wir noch eine Achterbahn gefahren, dann haben Sönke und ich uns aufgemacht zum Umeda Skybuilding. Dieses Mal sind wir mit dem gläsernen Aufzug nach oben gefahren. Mit einer Rolltreppe, die zwei Gebäudeseiten im 30 Stockwerk verbindet, sind wir zur Aussichtplatform gelangt. Und noch eine Treppe höher, konnte man sogar nach außen und dort ohne spiegelnde Glasscheibe Fotos von dem Lichtermeer Osakas unter uns machen. Das war echt schön.
Mit Silja haben wir uns dann in einem Restaurant getroffen und den Abend ausklingen lassen.