Regen …

In der Nacht hat es weiter geregnet und als wir uns nach dem Frühstück wieder mit Silvia und Oliver getroffen haben, hat es leider damit immer noch nicht aufgehört. Bewaffnet mit Schirmen, Regenjacken, Schal und Handschuhen sind wir dennoch losgezogen auf die Via Appia.

Die als Verbindung nach Süditalien gebaute Straße ist heute mit kleineren Pflastersteinen belegt, aber immer wieder liegen dort auch die großen alten Wegsteine, zum Teil mit den Riefen der damaligen Fahrzeuge. Überreste von alten Grabstätten sind zu sehen und Villen verstecken sich hinter hohen Büschen. Gesäumt wird die Straße von Schirmpinien. Zwar glänzte die Straße durch den Regen und hatte dadurch einen ganz eigenen Charme. Aber bei jedem voreifahrendem Auto (sie darf nur von Anwohnern befahren werden) sind wir respektvoll soweit als möglich an die Seite gegangen: Zu groß die Gefahr, eine unfreiwillige Dusche zu erhalten…

Zurück im Hotel haben wir uns in die Tangoklamotten geschmissen und unseren ersten Workshop an diesem Tag besucht. Während Sönke gerade friedlich vor sich hingrunzt, schreibe ich die sträflich vernachlässigten Berichte der letzten Tage. Gleich geht es weiter mit dem nächsten Workshop, dann Antipasti-Bufett plündern und danach ist Milonga.