Sorry für alle Schreibfehler, die Tastatur meines Pads nervt leicht … Nun, wir haben, in Abstimmung mit Jesko quasi den Blog gekapert, nachdem die Kanäle, die dafür vorgesehen waren, leider so nicht funktionieren. Bilder werden in Kürze hoffentlich nachgereicht : Ich hab schon nach 6 Tagen ungefähr 600 im Kasten … Und los geht es: 21.07.2012 Nachdem es zum Schluss doch noch etwas hektisch geworden ist, waren wir doch drei Minuten zu früh am Zug… Die Fahrt nach Frankfurt lief genauso glatt, wie das Einchecken und die Kontrollen am Flughafen. Und dann am Gate – ich war schon gespannt wie ein Flitzebogen – der A380. Was ein Riesenteil! Ich habe ihn noch nicht einmal auf ein Bild gekriegt – na gut, dann halt mehrere machen. Das Boarden ging ratzfatz für die über 500 Leute, die in den Flieger reingehen. Jeder Sitz hat einen Monitor, mit dem man nicht nur das Unterhaltungsprogramm ansehen konnte, sondern auch insbesondere zwischen drei Kameras schalten konnte, die außen am Flugzeug angebracht waren: Start und Landung wurden so zu einem echten Erlebnis. 22.07.2012 Nach der reichlich kurzen Nacht die Anflug auf Beijing . Zwar saßen wir auf der „lucky side“ links – aber die Mauer haben wir dennoch nicht gesehen. Nun, ich habe wohl beim Aussteigen besonders neugierig zur leicht offen stehenden Tür des gesehen, jedenfalls hat mich die Chef-Stewardess gefragt, ob ich hineinsehen wolle. Und ob ich wollte!! Was Technik! Dass die Jungs da nicht den Überblick verlieren. Nach einem netten Pläuschchen mit dem Piloten und seinen zwei Kollegen, habe ich mich dann verabschiedet und bin ausgestiegen – den Kontrollen entgegen. Als erstes absolviert man eine Gesundheitskontrolle: Man läuft durch einen Rahmen und während man durchgeht, wird die Körpertemperatur gemessen – wer Fieber hat, wird wohl aussortiert. Gott sei Dank hatte die Ärztin Sönke gerade noch rechtzeitig wieder fit bekommen!! Dann die Einreisekontrolle, bei der man Pass und Visum vorzeigt. Via Kamera wird man ordentlich inspiziert, darf aber dann per Knopfduck sagen, ob man die Kontrolle ok fand. Weitergeleitet zu einer Bahn, fuhren wir dann zur Gepäckausgabe: Bibbern, dass unsere Sachen da sind… puh, alles geklappt. Dann noch durch den Zoll und nun konnte es beginnen, unser China-Abenteuer. Am Flughafen ist noch alles prima in englisch ausgeschildert, so war es kein Problem, die Bahn zu finden, die uns in die Stadt bringen sollte. Dann Umsteigen in die U-Ring-Bahn – woah! Quetschen, drängeln – man staunt, wie viele Leute in so eine Bahn passen. Sönke und ich wurden dabei ein wenig getrennt – ich hatte schon leichte Panik, wie ich je an unserer Zielstation wieder rauskommen sollte. Aber eine Station vor unserer war der Bahnhof – und da stiegen erfreulicherweise die meisten aus. Im Hotel (direkt an der U-Bahn) konnten wir unser Zimmer gleich beziehen, obwohl es noch recht früh am Tag war. Dann wollten wir als erstes für die nächsten Tage organisieren: Eigentlich wollten wir gleich am nächsten Tag nach Datong fahren, aber der Zug, den wir uns ausgesucht hatten, war schon voll. Also haben wir einen Zug für den 24.7. gebucht und auch ein Hotel. Nun aber wollten wir endlich etwas von der Stadt sehen und sind – mit einem sehr rudimentären Stadtplan ausstaffiert – losmarschiert in Richtung Verbotene Stadt. Sönke hatte sich aufschreiben lassen, dass er eine chinesische Telefonkarte kaufen wolle: Am Kiosk vorgezeigt, hat er sie auch bekommen und sie hat sogar auch funktioniert. Laut Plan sollten wir die erste rechts und dann links und dann sollten wir schon da sein – eigentlich: Dass der Plan nicht so detailliert war, haben wir schnell gemerkt. Jedenfalls mussten wir in der Bullenhitze ordentlich laufen, bis wir sie gefunden hatten, die Verbotene Stadt. Whow – was eine Pracht! Wir sind aber nicht hineingegangen, weil wir das zusammen mit Kevin am Schluss unserer Tour machen möchten. Mit dem Strom der Leute sind wir am Tiananmen-Platz gelandet und an den Tribünen für die Militärparaden vorbeigelaufen. Bei so einer Hitze dort marschieren zu müssen, ist bestimmt kein Vergnügen – ebensowenig wie für die Soldaten, die an der Mao Gedenkstätte Objektschutz absolvieren müssen.

Nun wir sind dann durch die brütende Hitze wieder zurück zum Hotel und haben uns die Salzkruste von den Gesichtern gewaschen … Und dann meldete sich langsam der Magen: Im Hotel verlangen sie mächtige Preise, also sind wir auf die andere Straßenseite und haben geschaut, was so angeboten wird. Lange mussten wir auch nicht laufen: Ein Restaurant mit vielen Bildern kam uns sehr gelegen, allerdings waren auch viele bunte Blinkelampen am Eingang – in Deutschland würde man eher eine etwas andere Lokalität vermuten. Die Treppe hinunter in den Keller führte in ein paar sehr einfache Räume und wir wurden gebeten, Platz zu nehmen. Der Kellner gab uns eine Bilderspeisekarte: Ja, da hatten wir sie, die Qual der Wahl! Wir suchten uns zwei Gerichte aus: Der Kellner machte uns aber verständlich, dass das eine Gericht aus sei und erzählte noch irgendetwas. Sönke: „Ja, ja – it’s ok!“ – Ähm, ja. Neben einem Teller mit Fried Rice (das war das 2. Gericht) bekamen wir dann Fisch. Nein, nicht geschnitten, zwei ganze Fische auf Chili, Ingwer, Knoblauch und diversen anderen Gewürzen. Nun, so mancher tut sich schon schwer, Fisch mit Messer und Gabel zu zerteilen – aber man mache das Mal mit Essstäbchen. Mit denen man zu allem Überfluss noch nicht so elegant essen kann, wie man sich das wünscht. Ich hoffe jedenfalls, dass die drei Mädels am Nachbartisch nicht allzu schlecht von uns denken … Aber lecker war der Fisch – scharf und würzig. Und das Bier dazu (8%) kam unserem Mineralienhaushalt sehr entgegen. Überhaupt trinken: Wir werden wohl den halben Yangtse ausgetrunken haben, bis wir wieder nach Hause kommen – man trinkt und schwitzt es sofort wieder aus. Erfreulicherweise gibt es Händler an allen Ecken, wo man sich Wasserflaschen kaufen kann. Gut gesättigt und leicht beschwingt vom Bier, haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und erst einmal gründlich geschlafen. Die Impfung, Sönkes Krankheit, die Hektik der vergangenen Wochen, die kurze Nacht im Flieger und die ungewohnte Wärme haben nun ihren Tribut gefordert und wir sind nur noch ins Bett geplumst und haben laaaange geschlafen.
So, die Bilder fuer die ersten Tage sind drin…
Fragt gern ueber Kommentare nach!
BTW: Wir haben bei weitem nicht allen Bescheid geben koennen. Wer die Seite hier liest, darf die Adresse gerne an unsere Verwandten, Freunde, Kollegen usw. weitergeben.
Recht herzlichen Dank!