Archiv der Kategorie: Italien 2015

Nackerte


Das war ein Tag, um wuschig zu werden – so viel Nackedeis haben wir heute gesehen!

Es war schlau, dass wir nach Empoli gefahren sind, dort das Auto abgestellt haben und mit dem Zug nach Florenz gefahren sind. Vom Bahnhof haben wir unsere Tour gestartet: Im Reiseführer stand eine Tour „Florenz an einem Tag“ und die fanden wir passend.
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Teuflische Kurven


Viel zu spät losgekommen: Also Autobahn nach Lucca. Unser Quartier haben wir strategisch günstig in einigermaßen Nähe zu Lucca, Florenz und Pisa gewählt. Auf einer Hügelkette gelegen haben wir einen wunderbaren Blick auf die vielen Orte unten im Tal. Die Betreiber des Hotels sind absolut freundlich und zuvorkommend: Gut gewählt!

Also Autobahn und außerhalb der Stadtmauern geparkt. Lucca ist so „eingestadtmauert“, dass keiner so rechte Lust hatte, dieses Städtchen jemals anzugreifen. Allerdings war es auch in gewisserweise eingemauert: Viel Erweiterungsmöglichkeiten gab es nicht.
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Ungelogen

Wir haben heute Pinoccho gesehen! Aber davon später.

Aufwachen, Balkontür öffnen und – ahhh! Wir haben einen wunderbaren Blick auf die gesamte Ebene von Lucca bis Florenz! Noch leicht im Nebel breitet sich eine wunderbare Landschaft vor uns aus.
Nach einem für italienische Verhältnisse äußert üppigem Frühstück sind wir sofort losgezogen. Unser erstes Ziel:Vinci. Es interessiert uns natürlich sein berühmtster Bürger: Leonardo. Auf zwei kleine Museen aufgeteilt, wurden nicht so bekannte Skizzen von ihm in die (Modell-)Realität umgesetzt. Völlig spannend und faszinierend mit welcher Vielfalt Leonardo da Vinci aufwarten konnte. Von Kranmaschinen, Flugapparaten, Fahrradbau, Goldplattierung, Web- und Spulvorrichtungen, optischen Versuchen, einem Tauchapparat: Da war alles und noch viel mehr dabei. Und nicht zu vergessen seine Gemälde. Ungelogen weiterlesen

Via longo via Via Mala

Prolog: Unsere Internetverbidung ist recht schlecht, aber wir gehen es tapfer an …

Bereits am Vortag sind wir die ca. 800 km nach Denzlingen gefahren: Eigentlich schon recht geschafft, sind wir von meinen Eltern mit einem Raclette kulinarish „aufgepäppelt“ worden – aber natürlich viel zu spät ins Bett gekommen. Was zur Folge hatte, dass wir glatt verpennt haben.
Mit etwas Verspätung sind wir losgefahren und noch an der deutsch-schweizerischen Grenze in Stau geraten. Irgendwann hatten wir unsere Vignette an der Scheibe kleben und konnten die Grenze passieren. Im Radio hatten wir gehört, dass vor dem Gotthard-Tunnel mit 2 Stunden Stau zu rechnen ist und der St. Bernhard als Ausweichroute empfohlen wird. Wir haben den Rat angenommen und den etwas weiteren Weg in Kauf genommen. Als ich mir die noch schnell an der Tanke gekaufte Karte angesehen habe, fiel mir ein, dass ich auf der Route schon einmal einen kleinen Umweg gefahren hatte. Diesen haben wir jetzt wieder gemacht und uns die „Via Mala“ angeschaut. Ja, Filmklassiker mit Gerd Fröbe. Die Schlucht ist absolut sagenhaft. Netter Nebeneffekt: Kurzes Beine vertreten und frische Luft schnappen. Via longo via Via Mala weiterlesen