












Nach dem Frühstück ging es gleich los zur Seilbahn durch den Urwald. Zuvor haben wir aber für Elke ein Tuch gekauft, mit dem sie sich „verschleiern“ konnte: möglichst viel Sonne vermeiden! Dann ging es los, aber auf halber Strecke gind der Fahrer voll in die Eisen: Brüllaffen in den Bäumen direkt am Weg! Ein ganzer Trupp – nicht zu überhören: die haben ihren Namen zu Recht.
Nach einiger Zeit ging es dann weiter. Die Seilbahn war ganz nett, man gleitet durch die Baumkronen. Aber spektakulär war der Ausblick von einem Aussichtsturm oben auf dem Berg: vom Rio Chagres bis zum Gatún-See / Panama-Kanal.
Auf dem Rückweg sind wir dann nicht mit dem Shuttle gefahren, sondern haben beschlossen, einen Weg durch den Urwald zu nehmen, ähnlich dem von gestern. Hier sind uns zwei Capybaras über den Weg gelaufen: die sehen aus und sind so groß wie Hasen, sind aber Monster-Meerschweinchen. Von denen soll es hier wohl eine ganze Menge geben. Auch waren hier wieder viele Vögel, viele unbekannte Geräusche und Milliarden von Blattschneide-Ameisen, die emsig ihren Pilz mit Futter versorgen wollten. Als wir im Hotel angekommen waren, gab es schon Mittagessen – für ein Buffet hat es wirklich gut geschmeckt.
Danach ging es gleich weiter zur Faultier-Auffangstation: aufgegriffene Tiere werden hier aufgepäppelt und dann wieder ausgewildert. Eines der Tiere hat es offenbar nicht so mit Wildlife: sie haben es dreimal in den Urwald gebracht, aber ein paar Tage später ist es immer wieder zurück gekommen. Nun darf es bleiben – Hartnäckigkeit zahlt sich aus 😉
Angeschlossen ist dort auch ein Ranarium: Die Frösche sind (ausgewachsen!) mal gerade einen Zentimeter groß. Und eine Schmetterlings- Abteilung gab es auch noch.
Elke ist dann wieder mit dem Shuttle ins Hotel gefahren, um ihre Sonnenallergie zu pflegen; Silja und ich sind einen weiteren Weg durch den Dschungel gelaufen. Nach einiger Zeit sind wir direkt am Rio Chagres rausgekommen: eine richtig schöne Ecke! Auf dem Rückweg knackte es plötzlich im Unterholz und ein Capybara wäre fast in mich reingerannt – da hat nicht wirklich viel gefehlt. Das Tier hat sich sicher deutlich mehr erschreckt als ich…
Kurz vor dem Hotel haben noch 2 Geier für uns posiert. Und als wir schon kurz vor dem Zimmer waren, war da plötzlich ein Tukan direkt vor unserer Nase in den Bäumen – Wildlife pur!