




Die Rucksäcke sind gepackt, das Uber bestellt: Ortswechsel vom Asphalt- in den wahren Dschungel.
Nach rund einer Stunde Fahrt sind wir im Gamboa Rainforest Reserve angekommen – direkt an der Mündung des Rio Chagres zum Panama Knal gelegen.Für unsere Verhältnisse sind wir sehr luxuriös unterbegracht – aber eine andere Unterkunft war schwer zu bekommen. Also haben wir die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und auch gleich ein paar Dschungeltouren als Gesamtpaket gebucht.
Unsere erste Tour war eine Bootstour zu Affeninseln. Dazu sind wir mit dem Boot auf den zum angestauten Panama Kanal Gatun-See gefahren. Dicke Pötte zogen an uns vorbei, während wir kleinere Inselchen an den Rändern abgefahren haben.
An der ersten Insel lag schon ein Boot und ein Äffchen turnte darauf herum. Unsere Guide erzählte, dass eines der Brüllaffenmädchen aus einer Haustierhaltung gerettet und wieder ausgewildert worden war. Von daher war sie sehr zutraulich und wir konnten sie mit Obsttückchen aus der Hand locken. Ganz vorsichtig hat sie uns das Obst aus der Hand genommen – aber Streicheln ist nicht!
Wir sind weiter zu einer anderen kleinen Insel mit Panama Perückenaffen – einer endemischen Affenart: Was kleine Äffchen! Unser Guide strich etwas Banane auf einen Ast und lockte mit Rufen. Der Vrsuchung konnte das Äffchen nicht widerstehen: Und wir haben uns sehr darüber gefreut.
An der der dritten Insel lagen schon ein paar andere Boote und nur mit Mühe konnte man einen Affen in den dichten Baumkronen entdecken. Wir drehten ab und fuhren an der Insel entlang. Sönke und ich entdeckten ein Kapuziner-Äffchen am Ufer. Der Bootsführer steuerte das Boot dicht ans Ufer. Und das Äffchen beschloss, dass man mal schauen könnte, ob es bei uns vielleicht etwas zu mausen gäbe und sprang mit einem großen Satz zu uns aufs Boot, drehte eine Inspektionsrunde und ist dann wieder zurück ans Ufer zum Jagen von kleinen Kaimanen.
Zurück im Hotel haben wir unser Zimmer bezogen und noch etwas gegessen, danach sind Sönke und Silja zu einer kleinen Wandertour losgezogen: Mich hat eine Sonnenallergie ausgebremst – da hilft leider nur raus aus der Sonne und beruhigen lassen.
Sönke:
Auf unserer Wanderung durch den Dschungeĺ gab es auch viel zu sehen und zu hören: Die riesigen Bäume und Blattschneide-Ameisen waren ncht zu übersehen – bei den Eidechsen brauchten wir schon ein wenig Glück.Auf der Rücktour ist noch ein Trupp Tukane durchgezogen und hat über uns einen Nachmittags-Snack (reife Früchte) verputzt. Einige dieser tollen Vögel konnten wir gut sehen, aber leider hat es für Fotos nicht gereicht. Alles in allem eine schöne Tour – auch wenn ich wegen der hohen Luftfeuchtigkeit geschwitzt habe wie lange nicht mehr.
Silja hat noch eine kleine Badetour im Swimmingpool gemacht, Sönke frischgeduscht ein Nickerchen gehalten und ich noch etwas weitergelesen. so sind wir alle drei sehr relyxt zum Abendessen marschiert. Wir freuen uns auf die beiden Touren morgen.