24. Tag: Schach – aber nicht matt

Dieser Tag begann mit einer „Verdauungsauszeit“. So um 10 Uhr waren wir beide soweit, uns vor die Tür zu wagen…
Wir sind als erstes bei TACV vorbeigelaufen, um zu checken, ob unsere Flüge übermorgen klargehen: Tun sie – es geht dann nach Boa Vista.
Vom Plateau sind wir zum Strand runtergewandet und von dort aus Richtung Leuchtturm. In diesem Viertel (Achada Sto. Antonio) sind sehr viele Boschaften und Konsulate untergebracht in entsprechend noblen Hütten. Weiter an der Küste entlang sind wir beim „Cruz de Papa“, einem Standbild von Papst Johannes Paul II. und einem Kreuz vorbeigelaufen. Die Bevölkerung ist hier reichlich katholisch. Was ich übrigens nett finde, ist, dass beim Gottesdienst die Kirchentüren offenbleiben – so nach dem Motto „kommt doch auch rein“.
An einer Schule mit entsprechender Versorgung mit Süßigkeiten, Hamburgern, Obst oder Schreibwaren und durch ein Wohnviertel gelangten wir an das Fußballstadion (da haben schon Afrika-Meisterschaften stattgefunden) und von da aus wieder auf das Plateau. Etwas geschafft haben wir uns auf einer Bank auf dem großen niedergelassen und eine ganze Weile gebraucht, bis wir uns dazu entschlossen haben, etwas essen zu gehen. Klasse Eintopf mit Maniok, Kartoffeln, Kochbanenen und Ziegenfleisch mit Reis.
Weil wir beide heute etwas schlapp drauf waren, haben wir uns zu einem gepflegten Mittagsschläfchen zurückgezogen.
Ausgeruht haben wir noch einen kleinen Rundgang über den Markt gemacht und ein Bierchen (man muss schließlich auf den Mineralhaushalt achten) in einem Café getrunken – ein netter Treffpunkt für die älteren Herren, um Schach oder Dame zu spielen.
Morgen ist wieder etwas mehr Action angesagt – aber das ist eine andere Geschichte …