Vor unserem Fenster ist leider eine Lampe: So habe ich die ganze Nacht gedacht, dass der Morgen schon graut – und dabei wollte ich keinesfalls verpennen! Und so war ich tatsächlich schon vor dem Wecker wach, der um 5.25 Uhr geklingelt hat. Husch, husch, in die Klamotten und den Rucksack geschnappt: Der Fahrer war bereits da.
Durch die Nacht ging es zum Startplatz, wo alle Mitfahrenden auf bereit stehende Tische verteilt worden sind und Kaffee, Tee und Croissants serviert bekommen haben. Währenddessen haben die Piloten ihre Ballons gecheckt: Denn ja, wir wollen heute im Sonnenaufgang mit dem Ballon über das Pagodenfeld von Bagan fahren (jo, Weltkulturerbe).
Aufgeteilt auf 6 Ballone marschierten wir mit unserem Pilot zu dem jeweiligen Ballon und erhielten eine Einweisung. Mit großen Ventilatoren pustete die Crew dann Luft in den Ballon, der Brenner wurde gezündet und schon bald schwebten die Ballons über den Körben. Einsteigen, bitte: Jeder kletterte auf den ihm zugewiesenen Platz und wartete gespannt auf den Start. Die ersten Ballons erhoben sich in die Lüfte und wir nahmen Sitz-Startposition ein. Unser Pilot klinkte aus und wir durften aufstehen: Whoa, was ein Gefühl so in der Luft zu schweben! Schnell gewannen wir an Höhe und die ersten Tempel zogen unter uns vorbei.
Das Pagodenfeld um Bagan hat hunderte sehr alte Tempel und Stupas: Absolut eindrucksvoll, sie aus der Luft erleben zu dürfen. Und dann noch im besonderen Licht der aufgehenden Sonne. Hinter uns holten die beiden anderen Ballongesellschaften mit ihrern Ballonflotten langsam auf: Ein tolles Bild. Mit 16 km/h fuhren wir recht flott dahin und konnten sogar über den Fluss fliegen. Nach 45 Minuten hieß es viel zu schnell „Landeposition einnehmen“ und mit einer sehr sanften Landung hatte uns die Erde wieder. Alle Ballons landeten auf der Sandbank, allerdings gab es auch einige sehr ruppige Landungen. Unsere Crew kam mit Booten angeflitzt und packten den Korb mit vereinten Kräften an, während unser Pilot nochmals etwas nachfeuerte: So wurde der Ballon gerade so über dem Boden schwebend Richtung Boot gebracht und die Crew musste nicht so weit schleppen. Dann zog der Pilot an einer Leine und der obere Bereich des Ballons öffnete sich, damit die heiße Luft entweichen konnte. Der Ballon senkte sich langsam dem Boden zu – schade, dass es schon zu Ende war!
Nun durften wir aus dem Korb klettern: Unsere Fahrt wurde standesgemäß mit Sekt begossen und jeder erhielt ein Zertifikat über seine erste Ballonfahrt. Boote brachten uns zum Sammelpunkt und Busse verteilten uns wieder auf unsere Hotels. Das war eine unvergleich schöne Tour, die ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde – danke, mein Schatz für diese wundervolle Überraschung!!!
Kaum im Guesthouse angekommen, ging es schon weiter – ich komme mit dem Verdauen von Eindrücken kaum hinterher. Per Taxi fuhren wir zum Mount Popa: Ein Vulkanpfropf, auf dessen Spitze ein Kloster gebaut worden ist. Auf der Fahrt dahin haben wir einen kleinen Fotostopp gemacht, weil wir gerade eine Ochsen bei seiner Ölmühlarbeit sahen und eine Mann, der in eine Palme geklettert war, um dort eine Flüssigkeit aus der angeritzten Palme zu ernten. Ich muss nochmals nachlesen, was das war: Ich habe es gerade nicht mehr parat. Auf der Weiterfahrt erlebten wir an einem Dorf einen echten Bettelmarathon. Alle 100 m stand Alt-Weiberlein, Mutti mit und ohne Kind oder auch Kinder alleine am Straßenrand und bettelten die vorüberfahrenden Autos an.
Mount Popa war wieder „Almauftrieb“ pur. Das Kloster auf seinem Berg sieht klasse aus, wie es so golden herunterglänzt. Aber wenn man dann hin kommt und den Aufgang emporsteigt, dann verliert es leider. Das Netteste waren die kleinen Affen, die selbstverständlich gerne gefüttert werden – und einen ordentlichen Dreck hinterlassen. Nicht so schön, wenn man barfuss läuft, aber dafür gibt es, zack, einen neuen Job: Treppenputzer, die gerne ihre Hand für ihre Dienste aufhalten. Bei dem eine oder anderen hatte man allerdings den Verdacht, dass sie nur 1-Stufenputzer sind….
Oben angekommen kann man durch verschiedene Räume mit Buddhafiguren bzw. -szenen laufen. Jeder Raum wird lautstark „beworben“ und davor steht ein Tisch mit einem silbernen Gefäß, in dem sich die Geldscheine stapeln. Spendenquittung wird sofort ausgestellt. Drinnen stehen Boxen, in die ebenfalls Geldscheine einworfen werden können. Noch nie habe ich das so offen gesehen: okay, tue Gutes und rede darüber, aber so offen? Das ist ein echter Kulturunterschied.
Wir haben uns in einem Ortsteil von Bagan absetzen lassen und nach kurzer Mittagspause noch einen Tempel besucht. Ganz ehrlich? Wir haben gerade einen Tempel- und Pagodenoverflow und die Masse der Tempel hier erschlägt uns. Wir haben daher unsere Weiterreise für morgen organisiert, sind zurück ins Guesthouse und nur noch zum Essen los. Und das war megalecker mit scharfen Bällchen aus Scheinefleisch, Krabben mit Nudeln und Fisch in Limonensauce.
Ich weiß, wovon ich heute träume ….Vor unserem Fenster ist leider eine Lampe: So habe ich die ganze Nacht gedacht, dass der Morgen schon graut – und dabei wollte ich keinesfalls verpennen! Und so war ich tatsächlich schon vor dem Wecker wach, der um 5.25 Uhr geklingelt hat. Husch, husch, in die Klamotten und den Rucksack geschnappt: Der Fahrer war bereits da.
Durch die Nacht ging es zum Startplatz, wo alle Mitfahrenden auf bereit stehende Tische verteilt worden sind und Kaffee, Tee und Croissants serviert bekommen haben. Währenddessen haben die Piloten ihre Ballons gecheckt: Denn ja, wir wollen heute im Sonnenaufgang mit dem Ballon über das Pagodenfeld von Bagan fahren (jo, Weltkulturerbe).
Aufgeteilt auf 6 Ballone marschierten wir mit unserem Pilot zu dem jeweiligen Ballon und erhielten eine Einweisung. Mit großen Ventilatoren pustete die Crew dann Luft in den Ballon, der Brenner wurde gezündet und schon bald schwebten die Ballons über den Körben. Einsteigen, bitte: Jeder kletterte auf den ihm zugewiesenen Platz und wartete gespannt auf den Start. Die ersten Ballons erhoben sich in die Lüfte und wir nahmen Sitz-Startposition ein. Unser Pilot klinkte aus und wir durften aufstehen: Whoa, was ein Gefühl so in der Luft zu schweben! Schnell gewannen wir an Höhe und die ersten Tempel zogen unter uns vorbei.
Das Pagodenfeld um Bagan hat hunderte sehr alte Tempel und Stupas: Absolut eindrucksvoll, sie aus der Luft erleben zu dürfen. Und dann noch im besonderen Licht der aufgehenden Sonne. Hinter uns holten die beiden anderen Ballongesellschaften mit ihrern Ballonflotten langsam auf: Ein tolles Bild. Mit 16 km/h fuhren wir recht flott dahin und konnten sogar über den Fluss fliegen. Nach 45 Minuten hieß es viel zu schnell „Landeposition einnehmen“ und mit einer sehr sanften Landung hatte uns die Erde wieder. Alle Ballons landeten auf der Sandbank, allerdings gab es auch einige sehr ruppige Landungen. Unsere Crew kam mit Booten angeflitzt und packten den Korb mit vereinten Kräften an, während unser Pilot nochmals etwas nachfeuerte: So wurde der Ballon gerade so über dem Boden schwebend Richtung Boot gebracht und die Crew musste nicht so weit schleppen. Dann zog der Pilot an einer Leine und der obere Bereich des Ballons öffnete sich, damit die heiße Luft entweichen konnte. Der Ballon senkte sich langsam dem Boden zu – schade, dass es schon zu Ende war!
Nun durften wir aus dem Korb klettern: Unsere Fahrt wurde standesgemäß mit Sekt begossen und jeder erhielt ein Zertifikat über seine erste Ballonfahrt. Boote brachten uns zum Sammelpunkt und Busse verteilten uns wieder auf unsere Hotels. Das war eine unvergleich schöne Tour, die ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde – danke, mein Schatz für diese wundervolle Überraschung!!!
Kaum im Guesthouse angekommen, ging es schon weiter – ich komme mit dem Verdauen von Eindrücken kaum hinterher. Per Taxi fuhren wir zum Mount Popa: Ein Vulkanpfropf, auf dessen Spitze ein Kloster gebaut worden ist. Auf der Fahrt dahin haben wir einen kleinen Fotostopp gemacht, weil wir gerade eine Ochsen bei seiner Ölmühlarbeit sahen und eine Mann, der in eine Palme geklettert war, um dort eine Flüssigkeit aus der angeritzten Palme zu ernten. Ich muss nochmals nachlesen, was das war: Ich habe es gerade nicht mehr parat. Auf der Weiterfahrt erlebten wir an einem Dorf einen echten Bettelmarathon. Alle 100 m stand Alt-Weiberlein, Mutti mit und ohne Kind oder auch Kinder alleine am Straßenrand und bettelten die vorüberfahrenden Autos an.
Mount Popa war wieder „Almauftrieb“ pur. Das Kloster auf seinem Berg sieht klasse aus, wie es so golden herunterglänzt. Aber wenn man dann hin kommt und den Aufgang emporsteigt, dann verliert es leider. Das Netteste waren die kleinen Affen, die selbstverständlich gerne gefüttert werden – und einen ordentlichen Dreck hinterlassen. Nicht so schön, wenn man barfuss läuft, aber dafür gibt es, zack, einen neuen Job: Treppenputzer, die gerne ihre Hand für ihre Dienste aufhalten. Bei dem eine oder anderen hatte man allerdings den Verdacht, dass sie nur 1-Stufenputzer sind….
Oben angekommen kann man durch verschiedene Räume mit Buddhafiguren bzw. -szenen laufen. Jeder Raum wird lautstark „beworben“ und davor steht ein Tisch mit einem silbernen Gefäß, in dem sich die Geldscheine stapeln. Spendenquittung wird sofort ausgestellt. Drinnen stehen Boxen, in die ebenfalls Geldscheine einworfen werden können. Noch nie habe ich das so offen gesehen: okay, tue Gutes und rede darüber, aber so offen? Das ist ein echter Kulturunterschied.
Wir haben uns in einem Ortsteil von Bagan absetzen lassen und nach kurzer Mittagspause noch einen Tempel besucht. Ganz ehrlich? Wir haben gerade einen Tempel- und Pagodenoverflow und die Masse der Tempel hier erschlägt uns. Wir haben daher unsere Weiterreise für morgen organisiert, sind zurück ins Guesthouse und nur noch zum Essen los. Und das war megalecker mit scharfen Bällchen aus Scheinefleisch, Krabben mit Nudeln und Fisch in Limonensauce.
Ich weiß, wovon ich heute träume ….









Liebe Elke, lieber Sönke und Kevin!
Wir verfolgen täglich eure spannende Reise. Man sieht, ihr seid wirklich hautnah unter dem Volk – am Puls des Lebens – mit all seinen Ereignissen und „Gerüchen“. Seit 14 Tagen quäle ich mich mit einem Meniskusschaden am Knie herum (mit Krücken noch von Birgitt). Am 19. soll arthroskopiert werden. Mist!! Diese Krankheit taugt auch nichts. Nix mit Ski fahren. Bis jetzt hatten wir fast jeden Tag Regen und Sturm mit vorfrühlingshaften Temperaturen unten, da wäre mit Ski fahren oben auch nicht viel drin gewesen. Tröstlich…Ihr habt hier nichts verpasst.
Wir wünschen euch weiterhin eine spannende und erfolgreiche Reise – mit ganz lieben Grüßen!!!
M&P
Hallo Denzlingen!
Also wenn man einmal nicht auf Euch aufpasst!!! Gute Besserung und toitoitoi!
Ja, es ist schon fast wieder die Hälfte rum von unserem Urlaub und wir sind schon so voll an Erlebnissen! Wir genießen es absolut!
Ganz liebe Grüße von uns Dreien!