






Weil das Wetter es bislang so gut mit uns gemeint hat, haben wir schon vieles gesehen, was wir auf unserem Plan stehen hatten. Von daher haben wir uns eine Route ausgesucht, die wir schon ein paar Mal gekreuzt haben. Heute sind wir ähnlich wie gestern Richtung Osten gestartet, sind aber dann nördlich zur Inselmitte und von dort inselmittig weiter Richtung Osten.
Das Tolle daran war, dass man beim Blick nach rechts oder links immer das Meer gesehen hat. Natürlich nicht immer, aber vor allem an den schönen Aussichtspunkten.
Bei einem Aussichtspunkt konnte man nochmals auf den Lagoa da Furnas und die nebenan liegenden Fumarolen heruntersehen. Über ein kleines, mit Hortensienhecken gesäumtes Sträßchen tingelten wir weiter. Bei dem allerschönsten Aussichtspunkt der ganzen Insel (ca. 800 M über NN) konnte man die ganze Caldeira von Furnas überblicken mit dem See in der Mitte und links und rechts wieder das Meer. Im Hintergrund die sattgrüne hügelige Landschaft und die anderen beiden Caldeiras. Ein grandioser Ausblick! Die Sicht war sogar so gut, dass wir zum ersten Mal auch die Nachbarinsel im Südosten, Santa Maria, am Horizont sehen konnten.
Über die Nordseite sind wir zur Küste runter zu einem kleinen Örtchen namens Caldeiras, bei dem es Thermen geben sollte. Aber die waren schon von außen so abgerockt, das hat uns nicht gelockt. Aber in Caldeira Velha, nicht weit entfernt, gibt es einen Wasserfall und Becken mit heißen Quellen. Das hörte sich besser an.
Und tatsächlich, der kleine Wasserfall, die vielen Pflanzen drumherum sehen hollywoodmäßig aus. Aber das Wasser in diesem Becken ist nur lauwarm. Aber etwas unterhalb liegen noch drei weitere kleine Becken, in denen das Wasser herrlich warm ist. Ein tolles Erlebnis so im Wasser zu liegen, der Dampf steigt leicht auf und man schaut auf die Pflanzenwucht um einen herum. Voll entspannend!
Anschließend sind wir an den Strand gefahren: Wir hatten Hunger und von einem guten Restaurant gelesen. Sönke hatte ein Pilzrisotto und ich hatte Tagliatelle mit Meeresfrüchten. Im Gegensatz zu der sonst eher gediegenen, schwereren fleischlastigen Kost eine willkommene Abwechslung.
Als wir wieder vor die Tür traten ging es schon auf den Abend zu und die Sonne schien ganz flach: Ein tolles Licht, in dem die Fahnen der Wellenbrecher noch stärker leuchteten. Aber auch die dunkle Steilküste im Hintergrund sah einmal mehr toll aus. Und ein paar wagemutige Jungs haben versucht, die hohen Wellen zu reiten.
Wir haben auf dem Rückweg noch einen kleinen Abstecher zu einem südwestlichen Aussichtspunkt gemacht und dort die Sonnenuntergangsstimmung bewundert. Kitschhimmel pur!
Heute war ein Tag fürs Auge und zum Genießen – einfach herrlich.
Hallo liebe Urlauber,
ich verfolge jeden Tag gespannt Ihren Blog – und bin hellauf begeistert.
Tolle Bilder, tolle Berichte! Bisher kannte ich die Azoren nur aus der Wettervorhersage 🙂
Weiterhin viel Spaß, Glück mit dem Wetter und gute Erholung!