4. Tag: Reisetag nach Santo Antao

Juhu – unser Bilderproblem ist gelöst!!!
Aber der Reihe nach: Heute ist Reisetag.
Früh morgens (ohne Kaffee ….) sind wir zum Flughafen: Pünktlich deutsch rechtzeitig – und haben gewartet. Auf Kontrolle, Check-In, Ausweiskontrolle und Abflug: Alles ganz gemütlich, nicht so schnell und nicht auf einmal. Ok, nun denn.
Der Flug ging 25 Minuten nach Mindelo auf Sao Vicente. Es scheint nicht ganz einfach, dort zu landen mit den Seitenwinden des Passats und der umgebenden Berge – jedenfalls hat es bei dem Hüpfer die Feder des einen Rades ziemlich durchgedrückt … Mit dem Taxi ging es dann in die Stadt,wo wir uns an einer Tourismus-Officebude noch ein paar Tipps geholt haben. Unter anderem, wo wir ein Kabel für die Kamera zum Überspielen der Bilder holen könnten: Denn das haben wir mittlerweile als unser Problem ausfindig gemacht. In einem chinesischen Laden sind wir fündig geworden: Zwar kein Kabel, aber einen Kartenleser mit USB. Vor Ort mit vereinten Kräften gecheckt – und es klappt!!! Ab sofort also mit Bildern!
Weil wir mit großem Gepäck unterwegs waren, sind wir nicht durch die Stadt getapert, sondern gleich zum Anleger der Fähre. Warten, warten, warten.
Auf der Fähre sind alle Leute mit Spucktüten ausgestattet worden – hm, das Elke-maximal-Baggersee-Landei war leicht erstaunt, schien es doch nicht wirklich wellig zu sein – 1 Stunde Überfahrt, kann doch nicht so schlimm sein! Kaum waren wir aus dem Hafen draußen, hat es auch ganz gut geweht: Meinen Lieblings-Seebären habe ich von 7 Windstärken auf 5-6 rundergehandelt und mich gerne auf seiner Lee-Seite aufgehalten … Aber dank Sönke weiß ich ja, wie mit Wellengang umzugehen ist – daher habe ich das Tütchen im Gegensatz zu anderen erfreulicherweise nicht benötigt.
In Porto Novo auf Santo Antao haben wir schnell ein Aluguer gefunden (der Fahrer wollte gerne Taxipreis rausholen – aber nicht mit Sönke …) Jedenfalls wurden unsere Rucksäcke aufs Dach geschnallt und los ging die Fahrt nach Ribeira Grande im Norden der Insel.
Whow – da erwartet uns Grandioses! Ich war schon auf der Fahrt völlig geplättet und freue mich riesig auf morgen! Schluchten, wilde Küste, die Vegetation – das wird irre schön!
Unser Fahrer hat uns bis vor die von Sönke mühsam auf portugiesisch per Telefon reservierte Pension gefahren (er hätte uns auch an der Sammeltaxistelle rausschmeißen können). Dort empfing uns Liane, die Betreiberin, sehr nett in fließendem französisch (Sönke: danke auch dass sie das am Telefon nicht erwähnt hat…) und hat uns noch ein paar Tipps gegeben. Unter anderem, wo wir Essen gehen könnten. Das haben wir auch beherzigt und Sönke hatte Reis mit Tintenfisch (fast suppenartig) und ich ein mit Knoblauch und Käse gratinierten Thunfisch (Kevin: das könnte Käsetoast glatt ersetzen!) – beides richtig lecker!
Morgen werden wir also die Wanderbotten auspacken – und viiiiiieeeele Fotos machen.

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