Gestern abend haben wir in einer Kneipe noch tollen Jazz gehört. Knallvoll war es und erst haben wir nur am Rand einen Platz bekommen. Aber dadurch hatten wir einen guten Blick über das Publikum. Und haben die kapverdische „Cindy aus Marzahn“ gesehen … eieiei …..
Den Morgen konnten wir sehr ruhig angehen lassen, da wir erst um 10 Uhr am Flughafen sein mussten. Mit dem ersten Flieger nach Sal, mit dem zweiten Flieger nach Boa Vista. Alles ganz entspannt geklappt.
Am Flughafen haben wir uns mit Franzosen ein Pick-up-Aluguer geteilt. Wieder mal hat es Streit um die Fahrgäste gegeben: Der dazugeholte Polizist meinte nur sehr lapidar, dass sie ihre Angelegenheiten doch untereinander klären sollten … Sönke meinte, ich solle mich doch in den Pickup vorne rein setzen: Nix is, ich lasse mir doch den Spaß hinten offen mitzufahren nicht nehmen!!
Nachdem mit dem Zimmer alles geklärt war, sind wir sofort losgezogen: Schließlich haben wir nicht viel Zeit auf der Insel. Auf einer alten Straße, die von Sand immer wieder überweht worden ist, sind wir Richtung Rabil gelaufen. Ja, auf dieser Insel gibt es mächtig viel Sand und Dünen: Fast Sahara-Feeling.
Viele Palmen wachsen dort – auch endemische Arten: Allerdings setzt die Trockenheit der vergangenen Jahre auch den Palmen zu und viele sind am Absterben. In diesem Gebiet leben wilde Esel: Wir haben sogar einen zu Gesicht bekommen. Und dann haben wir eine Blume entdeckt, die wir auf Sal vermisst haben: Asparague, nach der eine Stadt auf Sal benannt ist. Diese hübsche gelbe Blume wächst hier überall.
Von der alten Straße aus sind wir erst umgeschwenkt auf die neue Straße, allerdings nicht weiter nach Rabil, sondern zurück nach Sal Rei. Aber nur ein kurzes Stück, dann sind wir querfeldein in die Dünen Richtung Wasser. Zwischen zwei Büschen sind wir durchgegangen und haben einen ganzen Schwarm mit ordentlich großen Heuschrecken aufgeschreckt.
Am Strand war der Rückweg Urlaubsfeeling pur: Meeresrauschen, Muscheln, frischer Wind. An einer Stelle sind wir an einem Dünenabbruch vorbeigelaufen: Interessante Formationen haben sich durch den Wind gebildet.
Den Abend haben wir in einem italienischen Restaurant beschlossen, der lokale Lebensmittel frisch verwendet: Das war doch mal eine schöne Abwechslung zu Cachupa oder Fleisch mit Pommes oder Legumes…












