Der Tag fing ganz beschaulich an: Während Silja zum Tauchlehrgang abflitzte, konnten Sönke und ich ganz gemütlich aufstehen. Bei einem Stand fanden wir eine gute Frühstücksgelegenheit: Fry Jack und Rührei mit Melonensaft. Bzw. Tamarindensaft: Das hatte ich noch nie getrunken und probierte. Es schmeckt ganz erfrischend wie Ice Tea. Nach kurzer Runde durch die Gemeinde landeten wir wieder auf der Veranda unseres Hotels – übrigens direkt am Wasser gelegen. Mir sind glatt die Augen nochmals zugefallen im Verandastuhl … Irgendwann kam Silja voll begeistert zurück und machte uns schon leckerfitzig, was uns am Nachmittag erwarten sollte.
Wir packten unsere Sachen und gingen rüber zu unserem Touranbieter. Dort bekamen wir Flossen, Brille und Schnorchel und sind auf das Boot. Zwei Paare wollten richtig tauchen, ein anderes Pärchen und wir schnorcheln. Und zwar am Barrier Reef – das zweitgrößte Riff nach dem in Australien. Wir waren gespannt! Mein Traum ist ja, mal einen Manta live zu sehen.
Am Riff angekommen machten wir uns fertig: Zackzack waren Sönke und ich im Wasser, beim anderen Pärchen hatte der Mann noch nie geschnorchelt und war leicht panisch – er konnte auch nicht schwimmen. Mit Schwimmweste unterm Bauch ist er aber die ganze Tour mitgeschleppt worden. Als wir endlich loskonnten, rief unser Guide „stingray!“ und zeigte nach vorne. Ich dachte erst, dass er mich veräppelt, aber nein: Da flog er durchs Wasser! Hammer!!! Ich war happy!!!
Und wir haben dann noch so viele Fische gesehen: Muränen, Papageienfische, Kaiserfische, Trompetenfische, und, und, und … Und wunderschöne Korallen – filigrane und leuchtende. Und ganze Fischschwärme – oh ich wäre so gerne noch viel länger geblieben!
Aber wollten noch an eine andere Stelle: Also raus aus dem Wasser und etwas trinken und eine Ananasscheibe als Snack. Dann sind wir rüber an den anderen Spot. Dort hieß es: Schnell, sonst sind sie weg. Mit Respekt sind wir ins Wasser: Denn dort schwammen Haie. Nein, keine kleinen: Die hatten schon ihre gut zwei Meter. Whow, das war schon was. Und dann tauchte eine große Karettschildkröte auf. Und dann wieder Stingrays. Und eine ganze Gruppe von Haien mit gut 10 Tieren. Eigentlich wollte ich gar nicht wieder raus aus dem Wasser!
Völlig glücklich bin ich vorne oben auf dem Boot gesessen und habe mir noch ein paar Algenstückchen aus den Haaren geklaubt (Guide:“Lady Gaga-Outfit“).
Lecker essen hat den Tag noch abgerundet.









Hallo, guten Morgen ihr drei,
es ist spannend, was ihr so treibt! Da kann man neidisch werden. Ihr könnt ja an Ostern zu uns kommen und uns von der Reise noch mehr erzählen. Wir bieten hier den Frühling an. Vielleicht blüht bis dann der Flieder (merkt ihr, wie es duftet?). Augenblicklich ist unser Garten die „gelbe Pracht“ – mittags bei fast 20°.
Wir wünschen euch in den letzten Ferientagen weitere tolle Erlebnisse – und dann eine schöne Rückreise.
Alles Liebe
Das hört sich nach einem guten Plan an: Das fassen wir gerne ins Auge! Drückerle!