







Die Rucksäcke haben wir im Locker gelassen (ich finde es klasse, dass es die überall gibt – so praktisch) und sind mit dem Bus eine knappe Stunde zum Fuji Shibazakura Festival gefahren. Herrlichstes Wetter und freie Sicht auf den Fuji: Im Vordergrund ein rosafarbenes Phloxmeer.
Weil wir noch nicht gefrühstückt hatten, haben wir das in einem Café nachgeholt: Mit Blick auf den Fuji.
Danach sind wir über das Gelände flaniert und haben den rosa Flash genossen. Das war schon Kitsch pur mit den vielen Blüten und dann dem Berg im Hintergrund. So ein Glück mit dem Wetter! Einige Damen waren wieder im Kimono unterwegs (hätte man sich auch ausleihen können) und das setzten dem Kitsch das Krönchen auf.
Obwohl: Es gab auch Fotostationen für Hunde – das fand ich zuviel des Guten. Es ist übrigens so, dass an manchen Orten Hunde nur mit dürfen, wenn sie im Buggy sitzen. Also werden hier Hunde gerne wie kleine Kinder durch die Gegend geschoben. Große Hunde habe ich sehr wenige gesehen.
Der Himmel hat es dann auch noch gut mit uns gemeint: Schäfchenwolken! Jawoll – kitschiger geht immer!
Wir sind wieder zurück mit dem Bus, umgestiegen in einen anderen Bus, dann in die Metro und nochmals eine Station eine andere Metrolinie und sind wieder in Tokio gelandet – unsere letzte Station.
Bei unserer Unterkunft um die Ecke gibt es ein Sushi-Restaurant. Es hat ganz gute Bewertungen: Aber von außen wäre ich da nie rein. Ein ganz kleiner Laden mit vielleicht 12 Plätzen. Ein älterer Mann saß bereits drin und wir haben uns ebenfalls an die Theke gesetzt. Mit unserer Übersetzungs-App haben wir uns verständigt und der Wirt hat uns eine Mischung an Sushi frisch gemacht. Eigentlich bin ich kein Wasabi-Fan, aber dort war es genau die richtige Menge und schmeckte oberlecker!!!
Zwischenrein sind wir mit dem Gast und dem Wirt ins Gespräch gekommen und Sönke ist von dem Gast sehr gut mit Sake versorgt worden. Also – es war ein lustiger Abend!