















Unsere Anreise hat insgesamt gut geklappt. Der Flug von Hamburg nach London und dann weiter nach Tokio verlief ohne größere Probleme, auch wenn wir beim Umstieg in Heathrow ziemlich wenig Zeit hatten und uns ganz schön beeilen mussten, um rechtzeitig am Gate zu sein. Kurz vor der Landung konnten wir sogar den Fuji aus den Wolken rausschauen sehen!
Als wir nach dem langen Flug endlich in Tokio angekommen sind, haben wir uns zuerst um die wichtigsten Dinge gekümmert. Wir haben Geld am Automaten geholt, eine SIM-Karte besorgt und noch eine IC-Fahrkarte für Silja gekauft und unsere von Jesko geerbten Karten aufgeladen. Danach haben wir nicht mehr lange auf Silja warten müssen, die mit ihren Flieger aus Taiwan gekommen ist. Und so starten wir also nun zu Dritt unser Japanabenteuer.
Die IC-Karte, mit der wir hier überall fahren können, kannten wir in ähnlicher Form schon aus Taiwan. Das ist wirklich super praktisch. So konnten wir schnell mit der U-Bahn in Richtung Hotel fahren. Wir haben die Unterkunft dann auch recht zügig gefunden, unsere Rucksäcke abgeladen und uns erst einmal kurz sortiert.
Dann sind wir losgezogen, denn gerade ist Kirschblüte in Tokio und die wollten wir uns natürlich unbedingt anschauen. Bevor wir allerdings zu dem Park kamen, in dem das Kirschblütenfest stattfand, haben wir noch schnell ein Paar Schuhe für Sönke gekauft, weil er unglücklicherweise zwei linke Schuhe eingepackt hatte und es sich damit nicht besonders gut laufen lässt (jo, wir sind urlaubsreif!!!). Das war aber zum Glück schnell erledigt.
Anschließend sind wir zu dem Park gelaufen, wo die Kirschbäume wirklich wunderschön geblüht haben. Natürlich war dort gefühlt ganz Tokio unterwegs. Überall gab es Essensstände, Musik spielte, und die Stimmung war richtig schön. Viele Menschen hatten Picknickdecken dabei und genossen das Fest unter den blühenden Bäumen. Wir sind entspannt durch den Park geschlendert, haben eine Kleinigkeit gegessen und sind dann noch an einem See entlanggelaufen, an dessen Ufer ebenfalls Kirschbäume standen.
Mit der Zeit wurde es allerdings ziemlich frisch und windig und wir haben den Rückweg angetreten. Da wir aber noch Hunger hatten, hat Silja ein Restaurant in der Nähe eines Sumo-Zentrums ausgesucht. Leider finden im Moment keine Sumo-Kämpfe statt, sodass wir vermutlich keine sehen werden.
Das Restaurant war dafür aber richtig lecker. Wir haben uns verschiedene Monjayaki (gehackter Weißkohl mit diversen Zutaten) bestellt, die direkt bei uns am Tisch auf einer heißen Platte nacheinander zubereitet wurden.
Danach waren wir allerdings auch ziemlich geschafft und froh, dass es nicht mehr weit bis zu unserer Unterkunft war. Mit dem langen Flug in den Knochen sind wir dann eigentlich nur noch ins Bett geplumpst.
Hej!
Schön, mal wieder von euch zu lesen.
Schuhkauf: Kommt ein Mann mit 2 linken Füßen in ein Sportgeschäft und sagt: Ich hätte gern ein Paar Flip-Flips …
Viele Grüße aus dem Norden, dirk